Immunsystem


… ist das Immunsystem ein Zustand? Nein!: es ist ein Prozess, den man trainieren kann.

Ernährung

Keiner muss sich verstecken!

Bewegung

Regeneration

Stress

Du denkst, dass Du ein schwaches Abwehrsystem hast?
Kein Problem, Übungssache, Du kannst viel für Dich tun!
Am besten, jeden Tag ein bisschen.


Unser Immunsystem

Das Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Körpersysteme.
Ständig wird der Körper belastet – sowohl von außen, als auch von innen. Viren,
Bakterien, Pilze, Würmer als Gefahren von außen und überaltete Zellen, sowie
fehlproduzierte oder abgestorbene fordern permanent unseren Organismus. Hier
setzt unser Immunsystem an. Je besser unsere Körpersysteme zusammenarbeiten, je
schneller Impulse weitergeleitet werden können und je unbelasteter unser
Gesamtsystem ist, desto wirkungsvoller wird uns unser Immunsystem vor diesen
Gefahren schützen und desto weniger erliegen wir einer Erkrankung.
Das Immunsystem kann als Kommunikationszentrale unterschiedlicher Orte gesehen
werden: allen voran das lymphatische System, die Nerven, das Gehirn und Hormone.
Ist eines dieser Systeme überlastet, so wird die Kommunikation nicht mehr reibungslos
ablaufen können. Die anderen Partner werden versuchen eine Zeitlang noch zu
kompensieren, doch letztendlich wird das restliche System all den Belastungen von
aussen oder innen nicht mehr gewachsen sein und ein pathologischer Prozess wird in
diesem Moment beginnen zu greifen.

Die Zellen unseres Immunsystems

Lymphozyten erkennen was zum Körper gehört und was nicht.
T-Lymphozyten organisieren und koordinieren die Arbeit des Immunsystems.
B-Lymphozyten haben sich spezialisiert auf die Herstellung von Antikörper.
Gedächtniszellen archivieren die Baupläne für Antikörper.
Makrophagen und Granulozyten sind Zellfresser, sogenannte Fresszellen, die sich auf
die Abwehr von Viren und Bakterien spezialisiert haben.

Antikörper oder Immunglobuline sind Eiweissmoleküle, die im Blut gelöst sind und für
den Kampf gegen Viren und Bakterien genauso wichtig sind wie die Zellen. Mit ihrer
Oberfläche haken sie sich z.B. an den Virus, mithilfe einer Fresszelle wird dieser dann
vernichtet.

Atmung

Etwas einfaches, simples, von uns oftmals vernachlässigtes, unbeachtetes,
selbstverständliches. Sie begleitet uns von Geburt – bis zu unserem letzten Atemzug
und beeinflusst sovieles in unserem Körper.
Das autonome Nervensystem steuert unsere Atmung und kann sehr wohl willentlich
beeinflusst werden. Buddha war einer der ersten, der die Wichtigkeit der Atmung
hervorhob und eine Meditation „Die Beobachtung der Atmung“ begründete. Der Atem,
die Atmung spiegelt uns selbst, unsere Emotionen, unseren aktuellen Zustand wider
und ist das Tor zu unserem Bewußtsein. Deshalb dienen Atmungs-Meditationen
zur Bewußtseinserweiterung, das Üben mit dem Atem wirkt gesundheitsfördernd, da
es unsere Abwehr stärkt und die Wahrnehmung nach innen schult.

Atmungsschulung bedeutet:

Förderung von Beweglichkeit der Wirbelsäule, der Hirnhäute und
Rückenmarkshäute, der Bindegewebsschichten, die quer verlaufen im Beckenboden,
des Zwerchfells, von Schultern und Nacken bis zur Schädelbasis, Muskeln, Bänder
und Sehnen im oberen Brustkorbbereich bis zur Schädelbasis

Die Entgiftung und der Abtransport liegengebliebener Stoffwechselprodukte
werden gefördert.

Die Produktion und das Fliessen der Körperflüssigkeiten verbessert sich.

Die Organrhythmen werden reguliert.

Die Abwehr funktioniert besser und somit steigt die Vitalität.

Atemübung


Gemütlich am Boden sitzen oder liegen. Nichts sollte den Körper einengen, nichts
beim Liegen oder Sitzen stören. Gut den Körper fühlen. Beim Liegen, wie Schultern,
Rücken, Becken und Beine auf der Unterlage ruhen. Beckenboden eventuell etwas
anheben, damit die Lendenwirbelsäule entlastet wird, oder die Beine aufstellen.
Beim Sitzen, die Höcker auf der Unterlage fühlen, Beine, Hände, die auf den
Oberschenkeln oder der Unterlage ruhen. Langsam vom Fühlen des Körpers zur
Körpermitte kommen und den Atemrhythmus aufnehmen und folgen.
Langsam ein- und ausatmen.
Beim Einatmen eine angenehme Farbe visualisieren, die in den Körper fliesst, sich
ausbreitet und dem Körper Kraft und Energie gibt. Beim Ausatmen belastende
Gedanken , Erlebnisse aus dem Körper fliessen lassen.

Krankheitsursachen

Innere ursachen

* Ärger, Zorn, Wut
* Freude, Lachen als Überspielen einer anderen Emotion, übertriebene Fröhlichkeit
* Traurigkeit, Kummer
* Schwermut, Grübeln, ständiges, nachhaltiges Nachdenken, zu intensives Studieren,
* Angst, Furcht, ständiges Sorgen

Äussere Ursachen


Wind – Bewegung . Ein sanftes Lüftchen kann erfrischend sein, Wind kann etwas in
Bewegung setzen, das blockiert ist, ein Sturm kann aber auch erschüttern, den
Körper zum erzittern bringen. Wind kann von aussen in den Körper eindringen
(Lu), es kann aber durch Abläufe im Körperinneren Wind entstehen (Le)

Kälte – Abkühlung. Kälte kann Hitze ausgleichen und lindern. Zuviel Kälte von
aussen bringt jedoch Bewegungen zum Stillstand, zieht den Körper zusammen.
Werden keine Maßnahmen gesetzt wird Lu, Ma und Mi davon in Mitleidenschaft
gezogen. Innere Kälte entsteht durch zuviel äußerer Kälte und kann auch den
Le Meridian (Urogenitalbereich) angreifen.

Feuchtigkeit- Schwere. Feuchtigkeit kann zum keimen, spriessen und wachsen
anregen. Aber zuviel Feuchtigkeit oder Nässe macht den Körper lethargisch.
Die Milz verlangsamt ihre Umwandlungs- und Trennungsprozesse. Viel
Feuchtigkeit macht träge, lethargisch, die Glieder steif. Schlechte Ernährung
führt zur „inneren Feuchtigleit“ Schleim. Schleimansammlungen stellen ein
besonderes Problem dar.

Hitze – Feuer. Hitze kann in alle Richtungen bewegen. Zuviel Hitze jedoch
trocknet aus, verzehrt das Shen, ruft Übererregungen hervor. „Äußere
Hitze“ entsteht durch entsprechende klimaeinflüsse „Leere Hitze“
= zuwenig Nieren Yin, die Wasser-Feuer Achse kann nicht im Gleichgewicht
gehalten werden. Dadurch wird das Zangfu System angegriffen. „Inneres
Feuer“ – Le, Ma, Lu – steigt nach oben, in Gesicht-, Kopfbereich

Trockenheit und Sommerhitze. Trockenheit und Hitze stehen in engem
Zusammenhang. Die Lu ist besonders betroffen. Trockenheit leert Jinye und Qi

Konstituionelle Ursachen


Unser vorgeburtliches Jing, aber auch das vorgeburtliche Qi wird bei unserem
Zeugungsprozess festgelegt. Das bedeutet, dass wir Anlagen besitzen, die
unsere Entwicklungsprozesse unterstützen, aber auch Anlagen, die uns
entsprechend empfindlich machen. Je mehr wir unseren Körper mit dem
nachgeburtlichen Jing/Qi unterstützen, desto weniger werden uns die ungünstigen Anlagen im Leben beeinträchtigen.

Arbeit


In der chinesischen Medizin ist das Gleichgewicht von Arbeit und Ruhen sehr
wichtig. Zu intensive Prozesse führen zu einem Ungleichgewicht und begünstigen
Schwächen in unserem Körper, die durch das vorgeburtliche Jing/Qi gesetzt wurden.
Wer exponiert arbeitet, sollte auf die Umwelteinflüsse besonders gut achten.
Wer viel sitzt und studiert, sollte besonders auf seine Milz achten!!

Sexuelle Aktivität

Bestimmst du wann genug ist? sagst du nein! auf die richtigen Fragen? Ist Sexuelle aktivität nicht auch ein Kreislauf der trainiert werden kann? Vielleicht schläft man zu oft bei seinem Partner, schenkt ihm zu viel Aufmerksamkeit die man vielleicht auch im Moment nicht wirklich geben kann? Hast du jemals auf deine eigene Persöhnlich, gesetzte Grenze gehört? -> Vielleicht -> Warum nicht in allen punkten des Lebens? wer soll denn schon wissen wann für dich genug ist? Könnte nicht absolute Ehrlichkeit, kein ausnutzen sondern ein mitnutzen, gutes Zeitmanagement der Schlüssel sein? Jeden tag ein bisschen was ist vielleicht zu viel... Kenne deine Grenzen! hast du sie nicht intuitiv eh schon gewusst? mehr auf intuition hören? Kann sex auch zu einer Sucht werden?

Plötzliche unvorhergesehene Ereignisse

Gott? das Universum? Alles Kann passieren!: Vielleivht gibt es einen Grund dafür aber ist es dann wichtig den zu wissen? man sollte nur wissen wann es einem genug

Ernährung

wann? -> in der Früh. nur für eine halbe stunde? für 15min? du entscheidest!: aber ist ein bisschen jeden tag nicht schlecht?
Eine ausgewogene Ernährung mit Schwerpunkt auf die Bedürfnisse aktueller Gegebenheiten oder
der Jahreszeiten wäre erstrebenswert.

Stress

Kaum jemand von uns hat das Wort „Stress“ noch nie benützt. Stress ist ein
Ernstzunehmender Ausnahmezustand, der unseren Körper in höchste Alarmbereitschaft
versetzt. So gesehen ist es auch nicht relevant, ob ich von „euphorischen“ oder
„dysphorischen“ Stress spreche. Natürlich verbindet man euphorischen Stress mit
positiven Erlebnissen. Wenn man aber bedenkt, dass eine Hochzeit und eine Beerdigung
sich auf einer Stressskala ungefähr auf demselben Rang befinden, so wird bewußt, dass
auch sogenannte „euphorische Stressprozesse“ pathologische Erscheinungen einleiten
können. Egal welcher Stress, es wird dem Gehirn ein Bild alter Zeiten suggeriert „Kampf
oder Flucht“, die Nebennieren schütten Cortisol aus. Damit unser Körper bereit zum
extremsten Handeln ist, laufen sehr viele Reaktionen in unserem Körper ab, ohne dass
wir uns dessen in diesem Moment bewußt sind.

Viele Aufgaben zu lösen ist eine Seite einer Medaille. Den Körper ständig in Bewegung
und auf Trab zu halten eine andere. Wenn es sich nicht vermeiden läßt und man Stress
ausgesetzt ist, sollte man sich Zwischenräume suchen zum abschalten. Kurze Zwischenräume
der Ruhe, wo Körper, Geist und Seele die Möglichkeit haben zur Ruhe zu kommen sind
notwendig, um einschleichende, krankmachende Prozesse abzuwenden.


Wie reagiert der Organismus bei Stress?
Deshalb kann das Immunsystem auch in dieser Zeit nicht dieselbe qualitätsvolle Arbeit
leisten. Der Körper ist auf Kampf oder Flucht eingestellt und kann zu diesem Zeitpunkt
keine Aufmerksamkeit auf Produktion von Fresszellen oder Antikörperproduktion lenken.
Man wird besonders anfällig für Erkrankungen.

Normalerweise reguliert sich der Körper wieder selbst. Ist die Gefahr vorbei, wird das
Cortisol verbraucht, der Blutdruck sinkt, der Herzschlag beruhigt sich, die Pulsfrequenz
sinkt, die Muskulatur erhält weniger Energie. Verbleibt jedoch der Organismus ständig in
dieser Alarmbereitschaft, so ist ständig Cortisol im Blut, was dazu führt, dass der Körper
ständig übertourig unterwegs ist und keine Energien zur Abwehr mehr vorhanden bleibt.

Aber auch Medikamente beeinflussen unsere Immunabwehr z.B. Cortisol. Bei
Dauermedikamenten kann mit dem Arzt abgesprochen werden, welche immunstärkenden
Massnahmen getroffen werden können. Auch sanfte Medikamente können das
Immunsystem beeinflussen.

Deshalb ist es von Vorteil Techniken und Massnahmen zu kennen, die zur Entlastung des
Körpers beitragen.

Regeneration

Craniosacral-Balancing

ist bei folgenden Beschwerden von Vorteil:
Beschwerden im Bronchien/Lungenbereich
Sacral/Lumbale Beschwerden
Protrusionen und Prolapse
Blutdruckentgleisungen
Stimmungsschwankungen
Depressionen
Gereiztheit/Erschöpfung
Hormonelle Schwankungen/Störungen
Schwierigkeiten im Konzentrations- Lernbereich
Kopfschmerzen/Migräne
Schockzustände
Stress
Problemen mit Zähnen/Kiefer/Zähneknirschen
Überaktivität
Schweres Einschlafen/Probleme beim Durchschlafen/erschöpftes Aufwachen
Verdauungsbeschwerden
Krämpfe
Motorische und sensorische Störungen

Bewegung


Sport Auch hier gilt es den entsprechenden Bedingungen die sportliche Aktivität anzupassen. Es ist nicht
hilfreich, wenn der Körper müde ist, eine Power-Fitness-Einheit abzuhalten.